EU – Projekt « Decount ».

Seit November 2018 wird im EU-Projekt “Decount“ an einem Materialienpaket zur Radikalisierungs – und Extremismusprävention in Österreich gearbeitet. Das Projekt wird mit Geldern der Europäischen Kommission gefördert und von einem diversen Projektteam getragen, das aus Forschung, Sozialarbeit und Beratung stammt.

Ein Teil dieses Projektes ist ein Video, das an einen dänischen TV-Spot angelehnt ist, sowie Interviews von unterschiedlichsten Gruppen, die mit Vorurteilen und Diskriminierung zu kämpfen haben. Unter anderem auch Menschen mit Behinderung.

Vertreten waren im Bereich der Behinderungen sichtbare und unsichtbare Behinderungen. Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen bis zu Menschen mit psychischer Beeinträchtigung. Ein erster Teil bestand darin Gruppen zu bilden, diesen Gruppen wurden Fragen gestellt, wie z.B. wer von Ihnen hat ein Tattoo, oder wer von Ihnen hat vor kurzem einen geliebten Menschen verloren und vieles mehr. Es ergaben sich ganz andere Gruppen, viele Fragen ergaben auch eine einzige Gruppe, wie z.B. wem ist Umweltpolitik wichtig.

Unter den weiteren Gruppen waren Menschen wie Lehrer, Jugendliche, Kampfsportler, Armutsbetroffene, Mitarbeiter der Müllabfuhr und Senioren.
In einer Blackbox gab es die Möglichkeit zu bestimmten Schlagwörtern Stellung zu nehmen und Einzelinterviews gab es zum Thema: Wie sehen die Vorurteile und Diskriminierungen in meiner Gruppe aus.